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Masterstudierende nehmen mit eigenen Konzepten am “Forum on European Culture” in Amsterdam teil

18.05.2018 | fhws.de, Pressemeldung, FG
Eingereicht wurden eine Darstellung der Vorteile europäischer Standards sowie ein Konzept für ein Bildungssystem

Studierende des Masterstudiengangs Informationsdesign der Fakultät Gestaltung Würzburg wurden zur Teilnahme am „Forum on European Culture“ in Amsterdam eingeladen.

Im Rahmen des Kurses „Strategische Kommunikation“ von Dr. phil. Christian Bauer erarbeiteten sie Konzepte und reichten diese bei einem Ideenwettbewerb ein, die zur Verbesserung des Images der Europäischen Union beitragen können. Ausgerufen wurde der Wettbewerb durch den deutschen Fotografen und Künstler Wolfgang Tillmanns und den niederländischen Architekten Rem Koolhaas. Für das „Eurolab“ wurde nach Konzepten gesucht, die die Vorteile von Kooperation und Freundschaft zwischen Menschen und Nationen darstellen.

Das Informationsdesign nutze, so die Masterstudierenden, gestalterische Prozesse, um verschiedene Themenbereiche neu zu verknüpfen, Lösungsansätze zu formulieren und prototypische Ergebnisse zu entwickeln. Die Gestaltung durch Informationsdesign werde hierbei als „multimediale Übersetzung“ verstanden und biete die Möglichkeit, die Vorteile und Möglichkeiten der EU zu verdeutlichen. Auf diese Art könnten neue Zugänge zu einer europäischen Identität geschaffen werden.

Die Studierenden formulierten Konzepte zukunftsfähiger Kommunikationsstrategien sowie konkrete Anwendungen für Alltagsbereiche. Zu den ausgewählten Projekten zählen die Idee, auf die Vorteile europäischer Standards aufmerksam zu machen sowie ein Konzept für ein europäisches Bildungssystem.

„Communicating European Standards“: Die Kampagne erklärt, weshalb rechtliche Normen und wie industrielle Standards in Europa das tägliche Leben beeinflussen und darüber hinaus für eine höhere Lebensqualität des Einzelnen sorgen. Bereiche wie Kindersicherheit, Lebensmittelqualität oder Ökonomie werden hierbei behandelt und in den Vordergrund gerückt.

“An educational concept for the European Union”: Die Einbeziehung der EU in die Schulbildung könnte zu einer größeren Wertschätzung für das, was die Europäische Union für ihre Mitglieder umsetzt und bedeutet, führen. Internationale Kooperationen werden neue Formen der Zusammenarbeit schaffen, Beziehungen zu anderen Ländern stärken und gleichzeitig Empathie für die Menschen fördern, die Teil dieser Union sind.

Bis Anfang Juni werden die beiden Ideen gemeinsam mit weiteren Beiträgen internationaler Teilnehmer innerhalb des „Eurolab“-Workshops in Amsterdam weiterentwickelt.