Blick in die sog. Aula, den größten Hörsaal am Standort Schweinfurt

Neue Konzepte für das Skyline Hill-Areal am Hubland sowie neues „bismarckquartier“ in der Innenstadt

11.10.2016 | Pressemeldung, FAB
26 Absolventen des Masterstudiengangs Integrales Planen und Bauen präsentierten ihre Abschlussarbeiten multimedial

26 Absolventen des Masterstudiengangs „Integrales Planen und Bauen“ der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt präsentierten ihre Abschlussarbeiten. In multimedialen Referaten umfassten die Arbeiten ein breites Themen- wie Ortsspektrum und reichten vom 5. Real Estate Award Flughafen München 2016 über ein Konzept der Wiedernutzung der Bahngleise des Areals Stuttgart 21 und die Revitalisierung des ehemaligen Spinnereiareals Mainleus bis hin zum Entwurf von Micro Appartements als Antwort auf die Wohnraum-Verknappung in deutschen Ballungsräumen.

Die Absolventin Vanessa Wolter erstellte eine „Analyse und Konzeption eines multifunktionalen Gebäudes mit dazugehörigem Parkkonzept zur gemeinschaftlichen Nutzung von Unternehmen im neuen Gewerbegebiet Skyline Hill am Hubland“ in Kooperation mit der Wirtschaftsstandort Würzburg Immobilien-Management GmbH (IMG). Das großflächige Sondergebiet sei in Würzburg das zehnte Gewerbegebiet und biete den Vorzug, ein frei nutzbares Areal für verschiedene Dienstleistungen bereitzuhalten.

Vanessa Wolter möchte im Skyline Hill Center auf einer Fläche von 7.000 Quadratmetern eine Kombination aus Gastronomie, Konferenzräumen, auf Zeit vermietete Büros und Wohnflächen sowie Räumlichkeiten für die Würzburger Stadtverkehrs GmbH und das Zentrum für Digitale Innovationen Mainfranken (ZDI) bereitstellen. Im benachbarten Skyline Hill Parking, das die SVG betreibe, könnten die Autos der Mitarbeiter sowie Besucher untergebracht werden.

Die Absolventin Rina Pohlmann beschäftigte sich mit der Umnutzung des Postareals am Bahnhof Würzburg in ein nutzungsgemischtes Stadtquartier unter dem Titel „bismarckquartier. Neue Vielfalt am Ringpark“. Die Arbeit entstand in Kooperation mit der Beethovengruppe GmbH. Unter dem Motto „Quartier der kurzen Wege“ möchte die Absolventin eine Kombination aus Wohn- und Arbeitsbereichen, einem Hotel, Nahversorgungsmöglichkeiten sowie einer Veranstaltungshalle auf dem Gelände integrieren. Der Ringpark könnte als Grünfläche integriert, die Unterführung zum Würzburger Stein deutlich aufgewertet werden.

Das neu geschaffene „bismarckviertel“ mit einem Areal von 45.000 m2 Bruttogrundfläche (ca. 23.944 m2 Bruttogrundfläche an Büro- sowie 14.735 m2 Bruttogrundfläche an Wohneinheiten und 6.753 m2 Bruttogrundfläche an Hotelzimmern) füge sich mit der Nutzung durch Bewohner, Pendler wie durch Touristen optimal ins Innenstadtgefüge ein. Internetseiten könnten Interessierte über das neue Angebot entsprechend informieren.

Ziel des Masterstudiums Integrales Planen und Bauen ist es, methodische und fachliche Kompetenzen, die zu einem verantwortlichen und nachhaltigen Handeln und Durchführen von komplexen Projektentwicklungen in den Bereichen Architektur, Stadt und Infrastruktur befähigen, zu erwerben.