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Projektarbeiten, Infostände und sieben offene Labore am Tag der Elektrotechnik an der FHWS

28.06.2016 | Pressemeldung, FE
Interessierte Schüler, Eltern und Studieninteressierte nutzten die vielfältigen Angebote der Fakultät Elektrotechnik

Die Fakultät Elektrotechnik lud Studieninteressierte, Schüler, Eltern und Alumni ein zum „Tag der Elektrotechnik“: Angeboten wurde die Präsentation von studentischen Projekten, es wurden Studienmöglichkeiten aufgezeigt in der Elektro- und Informationstechnik mit den Abschlüssen Bachelor und Master; sowie im Studiengang Mechatronik. Darüber hinaus öffneten sieben Labore ihre Türen, in denen Professoren, Studierende sowie Mitarbeiter für Fragen und Gespräche zur Verfügung standen.

Moderiert von Professor Ulrich Mann, zeigten studentische Teams aus dem sechsten Semester die Ergebnisse ihrer Projektarbeiten, die innerhalb von zwei Semestern konzipiert und realisiert wurden. Das Team mit Johannes Lang, Thomas Grombach, Mathias Lurz und Andreas Ebert zeigte einen LED-Leuchtpunkt-Tisch. Die Studenten Daniel Weis, Christian Happel, Kevin Stäblein, Thanh Hoa Nguyen und Luc Völker stellten ihre CNC-Fräsmaschine vor und gaben Einblicke in die Einsatzmöglichkeiten mit einem kleinen Film.

Ein weiteres Team entwickelte einen elektromechanischen Antrieb für eine Querflöte. Ihre Ziele: Das von ihnen entwickelte Instrument habe eine unerschöpfliche Ausdauer, ermögliche nicht spielbare Griffe, könne eine „unmenschliche“ Geschwindigkeit aufweisen, verspiele sich nicht, sei mobil einsetzbar und verursache keine Personalkosten. Ein weiteres Team mit Philipp Gais, Patrick Himmelsbach, Sebastian Schmidt und Marcel Wegner beschäftigte sich in der Projektphase mit dem Bau eines Lego-Quadrocopters. Besondere Herausforderungen stellten u.a. das Gewicht des Baumaterials und das Ausbalancieren der vier Antriebe dar, um den Quadrocopter kontrolliert fliegen lassen zu können.

Im Anschluss an die Präsentationen hatten die Besucher die Möglichkeit, sich an Infoständen eingehend über Studieninhalte und -möglichkeiten zu informieren, Projekte selbst auszuprobieren und die sieben Labore zu besuchen: Ihnen standen das Labor für Hochspannungstechnik zur Verfügung mit dem Thema Hochspannungstechnologie für die Energiewende, das Labor für Chipdesign und Mikroelektronik bot FPGAs, Mikrokontroller und Lötversuche an, im Labor für Medizintechnik und Medizinische Informatik wurden medizinische Diagnostik und Therapiemöglichkeiten aufgezeigt, im Labor für Messtechnik die Thermographie mit Lampen dargestellt, im Mechatroniklabor die Betriebsführung einer Windkraftanlage sowie die Netzeinspeisung für Photovoltaikanlagen gezeigt. Im Labor für Steuerungstechnik konnten Interessierte die Automatisierung und den Weg von der Relaissteuerung zum intelligenten Roboter mitverfolgen, das Labor für Optoelektronik gab Einblicke in die automatische optische Inspektion.