Hochschulgebäude am Sanderring 8 a in Würzburg

Projektteam mit Masterstudierenden nimmt für ein Unternehmen Geschäftsmodelle unter die Lupe

In zwei Schritten gibt I2M-Team mit einer Bedarfsanalyse und Werbemaßnahmen eine Entscheidungshilfe

Ein Praxisprojektteam des Masterstudiengangs „Innovation im Mitteland“ (I2M) an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt untersuchte in Kooperation mit dem Unternehmen Rehau verschiedene Geschäftsmodelle. Das oberfränkische mittelständische Unternehmen, Anbieter von Kunststoff- und Polymer-Produkten, ließ sich vom Team mit den Studierenden Ronja Bürger, Timo Grützner, Marvin Jahn, Igor Steblau, Christian Piel und Florian Vetter unter der Leitung von Professor Dr. Clifford Sell entsprechend beraten.

Auf Basis einer Kundenbedürfnisanalyse recherchierten sie, wie groß der aktuelle Bedarf nach deren Produkten ist. Anhand einer sogenannten „Netnografie-Analyse“, einer großen Internetumfrage mit über vierhundert Teilnehmern, zwei Fokusgruppeninterviews und einer Umfrage in der Würzburger Innenstadt konnten sie Angaben zusammenstellen. Weiterhin untersuchte das Team, welche Trends sich auf das neue Modell auswirken könnten und wie der Wettbewerb rund um Rehau aussieht.

In einer zweiten Phase ermittelten sie, wie und auf welchem Weg das Unternehmen auf ein neues Produkt aufmerksam machen kann. Um zu testen, wie die Zielgruppe am besten zu erreichen ist, wurden die Informationen zum neuen Produkt sowohl online, als auch offline verbreitet. Daraufhin wurde das Feedback auf diese „Werbung“ gemessen, es konnten Rückschlüsse gezogen werden, wie das neue Produkt ankommt und auf welchem Weg die Werbung die Zielgruppe optimal erreicht hat.