FHWS Standort Münzstraße 19 in Würzburg

Schwerpunkt „Soziale Arbeit in der alternden Gesellschaft“ gestaltete Generationenkongress mit

15.10.2015 | Pressemeldung, FAS
Studierende konzipierten unter Leitung von Professorin Dr. Theresia Wintergerst die Warm-Up-Phase des Kongresses

Nachdem im Jahr 2013 der Themenschwerpunkt „Alternsgerechter Arbeitsplatz“ lautete, lud das Uniklinikum Würzburg den Studienschwerpunkt „Soziale Arbeit in der alternden Gesellschaft“ an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt ein zum Fokus: „das Miteinander der Generationen in den Belegschaften“. Dr. Susanne Buld, Leiterin der Stabsstelle betrieblichen Sozial- und Konfliktberatung am Uniklinikum Würzburg, die den „Generationenkongress“ veranstaltete, holte sich die FHWS-Professorin Dr. Theresia Wintergerst ins Boot, um an der fachlichen Konzeption dieser Veranstaltung mitzuwirken.

Mit Blick auf den demographischen Wandel sind Unternehmen und Betriebe bestrebt, einen alters- und alternsgerechten Arbeitsplatz zu gestalten - so auch das Uniklinikum Würzburg. Bei dem durch Workshops gegliederten Generationenkongress sollte durch die Teilnahme von Mitarbeitern verschiedener Altersstufen ein besseres Verständnis der Generationen füreinander geschaffen und die Kommunikation innerhalb dieser gefördert werden. Zusätzlich wurden gemeinsame Projektideen zur optimalen Zusammenarbeit am Uniklinikum entwickelt und der Leitung des Uniklinikums vorgestellt.

Es wurden u.a. Fragen erörtert, wie verschiedene Generationen voneinander profitieren und miteinander lernen können, über welche Ressourcen Mitarbeiter in verschiedenen Berufsphasen verfügen, wo es Reibungspunkte zwischen den Generationen gibt und wie man mit ihnen konstruktiv umgehen kann. Der Studienschwerpunkt „Alternde Gesellschaft“ an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt brachte sich in das Projekt ein, u.a. mit einer Bachelorarbeit, die sich diesem Thema widmet.

In mehreren Sitzungen wurden Ideen zwischen dem Uniklinikum, der FHWS und der AOK Bayern, die ebenfalls an dem Projekt beteiligt war, ausgetauscht. Die Studierenden stellten sich der Aufgabe, eine einstündige Warm-Up-Phase zu konzipieren und durchzuführen: Gestartet wurde der Kongress mit einer „Medizin-Ralley“, die u.a. Spiele wie „Medical Activity“ oder den „Arztserien-Zeitstrahl“ beinhaltete. Am zweitägigen Generationenkongress beteiligten sich ca. fünfzig Mitarbeiter des Uniklinikums.