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„…sind von der Fahrt ausgeschlossen“: Studierende fragten nach bei den Karussellbetreibern

Angehende Maschinenbau-Ingenieure befassten sich beim Volksfest mit Festigkeit, Dynamik, Hydraulik und Mechatronik

Beim Karusselltouren erwarten die Fahrgäste Spaß, Adrenalinausstoß – und vor allem Sicherheit. Zwanzig Maschinenbau-Studierende der Hochschule Würzburg-Schweinfurt besuchten mit den Professoren Dr. Stefan Schreiber, Dr. Christoph Bunsen, Dr. Herbert Wiener und dem Lehrbeauftragten Dr. Rainer Nowak auf dem Volksfest in Schweinfurt drei Fahrgeschäfte auf Einladung von Sylvia Amrhein von der Werbegemeinschaft Schweinfurter Volksfest.

Die Karussell-Betreiber gaben ihnen Einblicke in die Technik und beantworteten deren Fragen. Ein Hinweisschild macht Karussellfahrer darauf aufmerksam, daß sie mit dem Mehrfachen des eigenen Körpergewichtes belastet werden, daher dürfen „Personen, die an Wirbelsäulen- oder Bandscheibenschäden leiden sowie Herz- und Kreislaufkranke nicht mitfahren“. Studierende fragten u.a. nach, wie neben verschiedenen individuellen Sicherheitshinweisen für Gäste die Betreiber die Maschinen warten, welche Antriebstechnik genutzt wird, welche Notfall-Maßnahmen ggf. eingeleitet werden können, wie schnell Ersatzteile verfügbar seien.

Sie sowie die Professoren erhielten Einblicke in die Planung, den Betrieb, die Kosten und die Wartung der Fahrgeschäfte. Betriebs- und Wartungsbücher werden geführt, Reparaturteile teilweise in doppelter Ausführung bevorratet, da sich die Lieferzeit auf manche Elemente auf bis zu ein Jahr beläuft. Jedes Gerät wird vom TÜV sowie von der örtlichen Baubehörde überprüft, einmal im Jahr werden die Karussells komplett auseinandergebaut, alle Schweißnähte geröntgt.