Blick in die sog. Aula, den größten Hörsaal am Standort Schweinfurt

Studentinnen besuchten im Rahmen des Projekts Bayern Mentoring das Süddeutsche Kunststoffzentrum

24.05.2017 | Pressemeldung
Das Ziel ist es, junge Frauen in technischen Studiengängen berufsorientierend zu begleiten und zu fördern

13 Teilnehmerinnen besuchten im Rahmen des Projekts „Bayern Mentoring/WoMenTec" das Süddeutsche Kunststoff-Zentrum (SKZ). Die Teilnehmerinnen erfuhren, dass das Unternehmen im Hinblick sowohl auf die Kunststoff-Industrie, als auch für öffentliche Auftraggeber unabhängige Dienstleistungen auf dem Gebiet der Kunststoff-Technologie erbringt, europaweit als eines der größten branchenspezifischen Institute dieser Art gilt und weltweit 900 Kunststoff-Produkte von mehr als 400 Unternehmen überwacht.

Die Studentinnen besichtigten das SKZ Lab, ein Projekt, das vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie gefördert wird. Interessierte junge Besucher können dort den Rollentausch von der Schulbank in die Berufswelt oder vom Büroarbeitsplatz in die Technikbranche erleben. In Teams wird umfassend simuliert, was im Einzelnen zur Erledigung eines Kundenauftrags erforderlich ist. Schüler können dort bereits im Schülerlabor Designs entwickeln, mit Maschinen und Werkzeugen umgehen lernen, die Produktqualität überprüfen und sich darüber hinaus auch mit Fertigungskosten und Marketing beschäftigen.

Als Highlight sahen die Technikerinnen die Herstellung eines Produkts mit einer Spritzgussmaschine an: Bernhard Hennrich, Gruppenleiter Lehrgänge, Spritzgießen & Additive Fertigung, erläuterte das Verarbeitungsverfahren der Spritzgusstechnik, worauf es bei der Zusammensetzung des Materials ankomme, die spezielle Funktionsweise der Herstellungswerkzeuge und der Maschine. Die Teilnehmerinnen konnten anschließend erleben, wie Kunststofflöffel im Spritzgussverfahren hergestellt werden.

Ziel des „BayernMentoring“ ist es, junge Frauen in technischen Studiengängen berufsorientierend zu begleiten, ihre Persönlichkeitsentwicklung zu fördern und einen erfolgreichen Studienabschluss zu ermöglichen. Den Fachfrauen aus der Wirtschaft und dem engagierten weiblichen Ingenieur-Nachwuchs bietet das Projekt die Möglichkeit, Netzwerke zu knüpfen und berufliche Strategien zu entwickeln.

Die Mentorinnen und Mentees der FHWS vertieften durch den Besuch im SKZ, organisiert von M. Eng. Dipl.-Ing. Irmgard Krammer, ihr Wissen über technische Herstellungsprozesse insbesondere im Hinblick auf das Material Kunststoff und erfuhren, welchen Stellenwert die Nachwuchsförderung einnimmt.

Mehr Informationen unter WoMenTec