Hochschulgebäude am Sanderring 8 a in Würzburg

Studierende besuchten die „International Days“ an der Fachhochhochschule in Linz, Oberösterreich

30.06.2016 | Pressemeldung, FAS
Auf dem dreitägigen Programm standen u.a. Vorträge, gesetzliche Neuerungen und Besuche sozialer Einrichtungen

Die internationale Zusammenarbeit und der Blick ins Ausland werden immer wichtiger, vor allem auch in der sozialen Arbeit, da sie von Traditionen, Kontexten und dem jeweiligen Institutionengefüge geprägt ist. So nutzten Studierende des Schwerpunkts Soziale Arbeit und Behinderung an der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften einen grenzüberschreitenden Austausch: Sie besuchten unter der Leitung von Professor Dr. Dieter Kulke die „International Days. Crossroads in Social Work – Exploring New Paths“ am Standort Linz der Fachhochschule Oberösterreich (FH OÖ).

Eingeladen waren Angehörige der Partnerhochschulen. Insgesamt nahmen rund sechzig Teilnehmer, unter ihnen ca. ein Drittel Studierende, aus Armenien, Finnland, Rumänien, Russland, der Schweiz, den Vereinigten Staaten von Amerika und weiteren Ländern, teil. Auf dem Programm standen an den Vormittagen Vorträge. Die Besucher erfuhren in ihnen Neuerungen wie z.B., dass es in Finnland seit Kurzem ein Gesetz gibt, das Sozialarbeiter darauf verpflichtet, Fehlverhalten und Rechtsverletzungen in der Praxis sozialer Arbeit zur Anzeige zu bringen. Marie Eichelkraut, Studentin im 7. Semester, und Professor Dr. Dieter Kulke von der Hochschule Würzburg-Schweinfurt referierten über “The UN-Convention on the Rights of Persons with Disabilities considering their political participation. The situation in Germany and the EU”. Andere Vorträge befassten sich z.B. mit “Volunteering with Elderly” oder “Connection and the Constructivist Perspective in Social Work”.

An den Nachmittagen besuchten die Teilnehmer verschiedene soziale Einrichtungen, ergänzt durch Expertengespräche und Präsentationen. Hier wurde z.B. über die Praxis der österreichischen Familiengerichtsbarkeit informiert, die die Familiengerichtshilfe kennt, eine in der Regel von Sozialpädagogen geleistete Unterstützung des Familiengerichts. Weitere Besuche galten Organisationen der Arbeit mit Migranten, der Straffälligenhilfe und verschiedenen Handlungsfeldern der sozialen Arbeit.