Eine Gruppe FHWS-Angehöriger aus der Vogelperspektive

Studierende der Sozialen Arbeit beteiligten sich in Groningen an der International University Week

15.05.2017 | Pressemeldung, FAS
Das Motto lautete in diesem Jahr “A world on the move: social work in times of migration”

Eine Gruppe von elf Studierenden des Bachelorstudiengangs Soziale Arbeit nahm zusammen mit Professorin Dr. Angelika Weber und der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Katharina Heilmann an der International University Week (IUW) des „SocNet98“ (Internationales Netzwerk von Hochschulen mit Studiengang Sozialer Arbeit) als Gäste teil. Die Dozenten und Studierenden der Hanze University Groningen hatten unter dem Motto „A world on the move: social work in times of migration“ ein breitgefächertes Programm für die Teilnehmer aus Belgien, Tschechien, Österreich, Dänemark, Norwegen und Deutschland zusammengestellt.

Es gab Impulsreferate von renommierten Dozenten wie z.B. Oomar Mulbocus (Therapist and Interventionist Countering Violence and Extremism CVE, West London Initiative), der über die Radikalisierung von Kindern und Jugendlichen in islamistischen Gruppen und deren Rekrutierung berichtete sowie eine Vielzahl von Workshops, unter denen die Studierenden wählen konnten. Die Veranstaltung des Jenaer Professors Dr. Thomas Trenczek mit dem Focus „Mediation und Konfliktmanagement“ beispielsweise fand ebenso großen Zuspruch wie der Workshop von Michael Kaptein (Student der Hanze University), der über „Starting a new life after a life-changing event“ sprach. Kasule Kibirike (Lecturer and Head of Department, Uganda Christian University, Mukono, Uganda) gab einen Einblick in seine Arbeit und seinen Weg, die Ausbildung in Sozialer Arbeit in Uganda zu etablieren.

Besonders beeindruckend fanden die Würzburger Studierenden den Workshop „Dilemma“ (angeboten von belgischen Studierenden der UC Leuven Limburg), der die schwierigen Entscheidungen, die Flüchtlinge auf ihrem Weg nach Europa treffen müssen, hautnah erfahrbar machte. Umrahmt wurde das wissenschaftliche Programm von Angeboten, die den Gästen die Stadt Groningen näherbrachte und die Kontakte der Studierenden aus den verschiedenen Ländern untereinander förderte. Das Motto der Veranstalter „Nothing tops Groningen“ fand einhellige Zustimmung.