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Syrische Flüchtlinge führten „Syria. Love under Fight“ auf an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt

Im Rahmen der 2. Menschenrechtswoche boten syrische Flüchtlinge Bilder und Szenarien zum aktuellen Krieg dar

Sie lieben ihr Land – und haben es verlassen: Zwölf Laienschauspieler, syrische Flüchtlinge aus der Notunterkunft in Greußenheim, präsentierten im Rahmen der 2. Menschenrechtswoche an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt die Uraufführung des Stückes „Syria. Love under Fight“ („Syrien in Zeiten des Krieges“). Der Hörsaal war bis auf den letzten Platz besetzt, Stille, aufmerksames Mitverfolgen und stehender Applaus folgten zum Abschluss des Stückes, koordiniert und gestaltet durch Sigute Wosch.

Die drei Autoren aus Damaskus, Mohamed Ranko (Studium der Anglistik vor seiner Flucht), Alaa Hassan (Studium der Buchhaltung und Lagerverwaltung, Haft und Flucht) sowie Allaa Hasan (Studium der Soziologie vor ihrer Flucht) inszenierten die Situation eines jungen Paares, das in Syrien lebt und Pläne schmiedet für die gemeinsame Zukunft, ehe Unruhen ausbrechen, Soldaten und „black men“ Menschen kontrollieren und schikanieren. Bei einem Bombenangriff sterben Freunde des Studenten sowie seine Freundin – der Entschluss steht fest: Er verabschiedet sich von Mutter und Schwester und flieht nach Deutschland.

Die Darsteller: Sameh Alsaeed als Sameh, Baraa Trshahine als Salam, Riead Alsaeed als Soldat, Mohmad Massod als Soldat, Ammar Aljelawe als „black man“, Mohamed Hasan als „black man“, Rajaa Ramadan als Mädchen/Schwester, Judy Hasan als Mädchen sowie Hendt Mjohmany als Mutter.