Studierende vor dem Haupteingang der FHWS in Schweinfurt

Verband der deutschen Messewirtschaft AUMA: Messen geben Märkten erlebbar mehr Raum

20.10.2015 | Pressemeldung, FWiWi, FWI
„3D beweist, was 2D verspricht“ – Erläuterungen zum Messewesen und seiner Bedeutung als Marketinginstrument

Studierende des Schwerpunktes Marketing und der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen sowie Masterstudierende des Studiengangs Marken- und Medienmanagement konnten im Oktober mit den aus Berlin angereisten Referenten Dr. Peter Neven und Hendrik Hochheim „Messen als Marketinginstrument“ kennenlernen. Dabei ging es insbesondere um mögliche Forschungs- und Studienthemen sowie um mögliche berufliche Tätigkeiten im Bereich Messe.

AUMA, so erläuterte es Geschäftsführer Dr. Neven, vertritt als Verband der Messebranche die Interessen der Aussteller, Veranstalter und Besucher von Messen in Deutschland. Das hauseigene Institut der Deutschen Messewirtschaft engagiere sich in der Messeforschung sowie in der Aus- und Weiterbildung, vergebe Forschungsaufträge und führe eigene Studien durch. Das Messewesen sei rational: Die Aussteller sollten selbst fundiert die Entscheidung treffen können, ob sie auf einer der 150 internationalen Messen mit 180.000 Ausstellern an 22 deutschen Messeplätzen präsent sein möchten.

Der AUMA helfe mit einem fundierten Auswahlsystem bei der Entscheidungsfindung. Studierende bzw. Hochschul-Absolventen hätten im Messewesen ein breitgefächertes Betätigungsfeld u.a. in den Bereichen Kommunikation, emotionale Kundenansprache, Wettbewerbs-Benchmarking und der Mitarbeitermotivation, sie könnten beitragen zum Wissenstransfer und Kontakte herstellen und pflegen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft.

Hendrik Hochheim, Referent am Institut der Deutschen Messewirtschaft, sieht Messen als Spiegel des Marktes mit charakteristischen Besonderheiten: Alle Beteiligten bestimmten über die jeweilige Messe mit, die Zielgruppen seien heterogen, die Messen nicht standardisierbar. In 3D müsse man beweisen, was man in 2D verspreche. Mit einem abgestimmten Mix aus Kommunikation, Preis-Leistungs-Relation, Produkten sowie als Vertriebsplattform seien Messen ein hervorragendes Marketing-Instrument, auch und gerade in der Zukunft. Darüber hinaus nutzten 26 Prozent der Aussteller ihren Auftritt auch als Jobbörse – eine Win-Win-Situation für Absolventen und Aussteller sowie ein wichtiger Hebel für eine vielversprechende Zukunft der Messen.

Weitere Informationen unter AUMA.