Haupteingang des Campus 1 am FHWS Standort in Schweinfurt

Vertragsunterzeichnung: Die FOS BOS Marktheidenfeld ist „Kooperationsschule der FHWS“

04.07.2019 | fhws.de, Pressemeldung
Orientierung bei der Berufs- und Studienwahl: Die Schüler werden informiert, gefördert, beraten und unterstützt

Die Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) sowie die Berufliche Oberschule Marktheidenfeld haben ihre langjährige Zusammenarbeit in Form eines Kooperationsvertrages bestätigt und vertieft. Als „Kooperationsschule der FHWS“ ist das gemeinsame Ziel beider Vertragspartner die Gestaltung und Förderung des Übergangs von der Schule ins Studium.

Die Vereinbarung sieht u. a. ausgewählte Schüler-Informationsangebote vor wie beispielsweise das Schnupperstudium, den Besuch von Studienbotschaftern, Probevorlesungen, schulübergreifende Praktika, die Unterstützung und Förderung schulischer Seminare, Angebote zur Berufs- und Studienorientierung sowie zum Frühstudium, die Nutzung der Hochschulbibliothek, Lehrerfortbildungen zu ausgewählten Themen sowie einen fachlichen und pädagogischen Austausch. Drei der vier an der Schule angebotenen Ausbildungsrichtungen – Soziales, Technik sowie Wirtschaft – können an der Hochschule als fortführende Studiengänge aufgenommen werden.

Professor Dr. Robert Grebner, Präsident der FHWS, erläuterte die Angebote der Hochschule: Sie biete im Rahmen ihrer Regionalisierungsstrategie an ihren beiden Standorten in Würzburg und Schweinfurt Bachelor- und Masterstudiengänge an in und für die Region Unterfranken. Parallel habe die Internationalisierungstrategie einen hohen Stellenwert mit ihrem Angebot an TWIN-Studiengängen für deutsche wie internationale Studierende. Um Wissen auf breiter Basis zu fördern, bestehe zum einen die Möglichkeit des Technologietransfers in die Region, wie es beispielhaft in Bad Neustadt an der Saale realisiert werde mit dem Technologietransferzentrum Elektromobilität der FHWS. Zum anderen gebe es die Idee, Lehrzentren in hochschulnahen Orten zu gründen, die das Wohnen zu Hause ermöglichen mit der Möglichkeit von Lerngruppen vor Ort, um sich Wissen in Präsenzlehre zu erschließen.

Schulleiter Gerd Dobesch zeigte sich erfreut über die Vertragsunterzeichnung: Die Gestaltung des Übergangs von der Schule in die Hochschule sei ein zentrales Anliegen seiner Bildungseinrichtung. Oft gebe es im Zuge der Berufs- und Studienorientierung der jungen Generation noch unklare bzw. idealisierte Vorstellungen eines Berufsfeldes oder Studiums. Durch die breit gefächerten Informationsangebote könne zur realistischen Erwartungshaltung beigetragen werden. Gerade auch der Einsatz der Studienbotschafter, die „auf Augenhöhe“ mit den Schülern stattfänden, bei denen die Studierenden ihren eigenen Studiengang authentisch vorstellten und über das Studierendenleben allgemein erzählten, käme bei den Schülern sehr gut an. Er freue sich für seinen Nachfolger Fred Strauß, im Anschluss an die Ertüchtigung des Brandschutzes im neuen Schuljahr mit rund 480 Schülern starten zu können. Durch die Kooperation mit der FHWS schaffe man Anreize zum Verbleib in der Region, die den (Schul-) Standort Marktheidenfeld stärkten.

Weitere Informationen unter Schule und FHWS sowie unter FOS BOS Marktheidenfeld