Blick in einen Flur am FHWS Standort Sanderheinrichsleitenweg in Würzburg

Von Würzburg in die Wüste Jordaniens

12.12.2018 | fhws.de, Pressemeldung, FAB
Professoren der FHWS reisten für einen Architektur-Workshop in den Nahen Osten

Über zehn Jahre besteht bereits die Partnerschaft zwischen der School of Architecture and Build Environment (SABE) an der German Jordanian University (GJU) und der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt (FHWS). Seitdem waren viele jordanische Studierende zu Gast in Deutschland. Auch zahlreiche Studierende und Professoren der FHWS hatten die Möglichkeit, Jordanien zu besuchen.

Mitte November reisten Professor Gunther Benkert und Dr. h.c. Jürgen Köberlein nach Jordanien, um an der Parteihochschule in Amman den Workshop „smart zero energy housing“ abzuhalten. Bei dem durch das Förderprogramm ERASMUS finanziell unterstützten Workshop wurden mehr als 25 Studierende in Simulationssoftware unterrichtet, um ihre Fähigkeiten im Entwerfen energieeffizienter Gebäude zu verbessern.

Zu Beginn des Workshops führte Dr. h.c. Köberlein in die ‚Hottgenroth‘ Gebäudesimulationssoftware ein, die als Gastgeschenk in Form von vierzig Studierenden-Lizenzen an die GJU übergeben wurde. Am folgenden Workshop-Tag hielt Professor Benkert einen Vortrag zum Thema ‚form follows energy‘, um den Teilnehmern ausführliche Informationen über ‚energy-efficient designed houses‘ zu vermitteln. Anschließend arbeiteten die Studierenden unter Einsatz der neuen Simulationssoftware an eigenen Projekten, die von den beiden Dozenten betreut wurden. Der mehrtätige Workshop endete mit einer Abschlusspräsentation der Projektergebnisse gemeinsam mit der Kollegin Professorin Dr. Omaimah Ali.

Während ihres Jordanien-Aufenthaltes besuchten Professor Benkert und Dr. h.c. Köberlein auch ein Beduinen-Camp im Süden Jordaniens. Dort wurden bereits erste Gespräche zum nächsten Workshop ‘renewable energy systems in desert regions’ geführt. „Besonderer Dank gilt der Partnerhochschule GJU in Amman für die gastfreundliche Aufnahme und Unterstützung“, so Professor Benkert und Dr. h.c. Köberlein. Für Studierende und Professoren beider Fakultäten sei diese Form des Austausches immer wieder aufs Neue eine große Bereicherung.