Studierende der FHWS an Bohrmaschine, c Stefan Bausewein

Welche Vorbilder haben Studierende? FHWS-Studentin Julia Seitz gewinnt einen Preis

30.06.2021 | fhws.de, Pressemeldung, FG
Teilnahme-Rekord beim 35. Plakatwettbewerb des Deutschen Studentenwerks: 462 Design-Studierende von 52 Hochschulen reichten 898 Plakatentwürfe ein

Welche Vorbilder haben Studierende heute? Dieser Frage des 35. Plakatwettbewerbs des Deutschen Studentenwerks (DSW) zum Thema „Vorbilder“ stellten sich bundesweit 462 Design-Studierende von 52 Hochschulen. Sie reichten insgesamt 898 Plakatentwürfe ein. Julia Seitz, Studentin an der Fakultät Gestaltung an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt, wurde mit dem 3. Preis für „Mein Vorbild und ich, dotiert mit 1.000 Euro, ausgezeichnet. Ihr zweites Plakat „Wenn ich groß bin“ geht auf die Wanderausstellung. Betreut wurde die Studentin von Prof. Gertrud Nolte.

Das Deutsche Studentenwerk fragte, ob Studierende von heute Vorbilder haben – und wenn ja, welche: Sind es Menschen aus der Wissenschaft, aus der Populärkultur, aus der Familie? Wem wollen Studierende es gleichtun? Oder wie wollen sie auf keinen Fall werden? Das DSW stellt die sechs Siegerinnen und Sieger mit einem Film vor. Bis Sonntag, 4. Juli 2021, findet eine Online-Abstimmung darüber statt, welche vier Teilnehmer-Plakate des Wettbewerbs gedruckt werden sollen.

Julia Seitz erläutert den Entstehungsprozess des Plakates: „Die Idee für das Plakat kam mir, als ich versuchte, mein Vorbild nachzuahmen. Ich selbst habe nur kurzweilige `Moment`-Vorbilder – keine, die ich mein ganzes Leben habe, sondern solche, die mir kleine Ziele für meine Lebensphasen geben. Dabei kam mir ein Kreis als Metapher für das ständige Nacheifern, sich im Kreis drehen, Scheitern und neu Versuchen in den Sinn. Ich finde es – obwohl ich öfters zeichne – sehr schwierig, aus der Hand einen perfekten Kreis hinzubekommen und eben noch schwieriger, es meinen Vorbildern gleich zu tun, aber ich versuche es immer wieder. Als Hauptfarbe wählte ich daher Gelb, da ich damit Positivität verbinde und zeigen will, dass auch wenn jemand scheitert und kein Kreis so perfekt ist wie das Vorbild, es dennoch ein Kreis ist und man es immer wieder versuchen kann.“

Das zweite Plakat wird im Rahmen der Wanderausstellung gezeigt. Der Plakatwettbewerb des Deutschen Studentenwerks für Design-Studierende wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung; das Museum für Kommunikation Berlin ist Projektpartner.

Der Film unter Plakatwettbewerb, die Wanderausstellung unter DSW-Plakatwettbewerb. Weitere Informationen unter Ich will so sein wie ihr