Studierende der FHWS, c Stefan Bausewein

Wirtschaftsingenieurwesen: Internationale Kooperation in Zeiten von Corona

25.05.2020 | fhws.de, Pressemeldung, FWI
Digitaler Austausch in der Forschung zwischen der TU Bari (Italien) und der FHWS

Was im Sommer 2019 als zartes Pflänzchen internationaler Forschungskooperation begann, verfestigt sich zunehmend. Die Anbahnung internationaler Forschungsbeziehungen sowie studentischer Austauschprogramme sind oberste Ziele der Entwicklung der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt sowie der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen. Aus der Zusammenarbeit zwischen der süditalienischen Technischen Universität Bari (Politechnico di Bari) und dem Institut Digital Engineering (IDEE) der FHWS entstand bereits die erste gemeinsame Veröffentlichung. Aktuell wird an Themen zur Digitalisierung geforscht.

Als einen weiteren Baustein der Kooperation verbringen zwei Studentinnen der TU Bari, Lucilla Dammaco und Francesca Ruospo das laufende Semester an der FHWS, um im Rahmen ihrer Masterarbeiten das gemeinsame Projekt der beiden Institutionen zu unterstützen. Vorgesehen war zunächst auch das Arbeiten in einem der FHWS-Labore – dies ist aufgrund der momentan an der Hochschule geltenden Corona-Maßnahmen nicht möglich. Kern ihrer Arbeit ist die Darstellung von Informationen durch unterschiedliche Technologien der Augmented-Reality und wie diese durch den Nutzer empfunden werden. „Der persönliche Kontakt, zumindest über Videokonferenz ist mir sehr wichtig, um sowohl den fachlichen Fortschritt, aber auch die sozialen Komponenten nicht zu vernachlässigen“, sagt Professor Dr. Jan Schmitt (stellvertretender Leiter des IDEE). Weiterhin ist er sich sicher: „Momentan schaffen wir es trotz der schwierigen Umstände, das Projekt erfolgreich weiterzuführen, und ich bin mir daher sicher, dass die Kooperation auch in den nächsten Jahren sehr positive Ergebnisse liefern wird! Auf beiden Seiten besteht große Begeisterung für die wissenschaftliche Fragestellung und den multinationalen Austausch.“

Weitere Veröffentlichungen sowie das Vorstellen der Forschungsergebnisse auf einer Konferenz sind angestrebt. Natürlich erst, wenn es die Umstände wieder zulassen.

Diejenigen, die die Studierenden durch Teilnahme an der Umfrage bei ihrer Masterthesis im Bereich Augmented Reality unterstützen möchten, können hier an der Umfrage teilnehmen (15 Minuten).