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Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät bringt inter-nationalen Managementnachwuchs nach

05.04.2016 | Pressemeldung, FWiWi
Englischsprachiger Studiengang International Management startet ab dem kommenden Wintersemester an der FHWS

Die Fakultät Wirtschaftswissenschaften der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt hat kürzlich eine Internationalisierungsstrategie verabschiedet, um die Internationalität ihrer Studiengänge und Studierenden in den kommenden Jahren nachhaltig zu steigern. Diese Strategie wird durch zahlreiche Maßnahmen entlang einer definierten Roadmap umgesetzt und unterstützt damit die Vision der FHWS als „Internationalen Hochschule“ auch am Standort Würzburg.

„Mit diesem Programm wird die Fakultät Wirtschaftswissenschaften ihre internationalen Angebote erheblich erweitern. Davon profitieren nicht nur die Studierenden, sondern auch die regionale Wirtschaft. Wir freuen uns, diese langfristige Strategie gemeinsam mit der Fakultät auf den Weg zu bringen“, so Professor Dr. Robert Grebner, Präsident der FHWS.

Eine wichtige Rolle bei der Umsetzung spielt die Einführung des rein englischsprachigen Bachelorstudiengangs International Management, der ab dem kommenden Wintersemester startet. Dieser steht sowohl ausländischen, als auch deutschen Studierenden offen, die in sieben Semestern umfassendes betriebswirtschaftliches Know-How mit konkretem Bezug zum internationalen Management erhalten und so für den deutschen Arbeitsmarkt qualifiziert werden. „Das Besondere an dem Programm ist die durchgängige Kombination von international ausgerichteten Lehrinhalten in englischer Sprache, Auslandssemester und multinationalen Dozenten. So können wir Studierenden aus dem In- und Ausland praxisnahe internationale Management-Kompetenz vermitteln“, erläutern der Studiengangsleiter Professor Dr. Manfred Kiesel und der stellvertretende Studiengangsleiter Dr. Rainer Wehner, die gleichzeitig die Internationalisierung an der Fakultät leiten.

Durch die Internationalisierungsoffensive erhalten künftig weitere ausländische Studierende an die Hochschule in Würzburg ein breitgefächertes Studienangebot – sie stehen nach Beendigung ihres Studiums dem heimischen Arbeitsmarkt als gut ausgebildeter Management-Nachwuchs zur Verfügung. Auch umgekehrt werden mehr deutsche Studierende mindestens ein Semester im Ausland verbringen und so interkulturelle Kompetenz erwerben, die im Zeitalter der Globalisierung immer wichtiger wird. Bereits heute nehmen rund dreißig Prozent der Studierenden dieses Angebot wahr. Die USA und Irland und Taiwan stehen dabei ganz oben auf der Popularitätsliste. Wer nicht die Möglichkeit zu einem Auslandssemester hat, erhält durch verschiedene Exkursionen beispielsweise nach Taiwan einen fundierten Einblick in das internationale Geschäftsleben. Bereits seit langem wird in der Wirtschaftswissenschaft großer Wert auf die Internationalität in der Ausbildung gelegt.

„Wir ermöglichen Studierenden im Bachelorstudiengang Betriebswirtschaft seit mehr als zwanzig Jahren ein Double-Degree-Programm mit ausgewählten ausländischen Partnerhochschulen. So können sie in der regulären Studienzweit zwei Bachelorabschlüsse erwerben“, erklärt der stellvertretende Studiengangsleiter Dr. Rainer Wehner. Eine Studienrichtung „International Management“ mit englischsprachigen Kursen und integriertem Auslandsaufenthalt sowie ein berufsbegleitender MBA Studiengang International Business sind ebenfalls wichtige Pfeiler der internationalen Ausbildung. Diese Aktivitäten werden im Rahmen der Internationalisierungsoffensive künftig ebenfalls ausgebaut und verbreitert, beispielsweise durch die Einführung neuer englischsprachiger Studienschwerpunkte.

Professor Dr. Harald Bolsinger, Dekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, verdeutlicht die Strategie: „Wir sind davon überzeugt, dass alle Seiten von einer stärkeren Internationalisierung profitieren – Studierende aus dem In- und Ausland, Wirtschaft, Hochschule und natürlich auch die Stadt Würzburg. Daher ist es das erklärte strategische Ziel der Fakultät, uns künftig noch stärker als internationale Hochschule in der Bildungslandschaft zu positionieren.“