Zwei Studierende im Gespräch

Wissenschaft und Wirtschaft 4.0: Die FHWS stellte Zukunftsvisionen und ihre Realisationen vor

FHWS i-Campus, i-Factory und i-Media: Firmenbesuch der Siemens AG sowie der Trips Group an der Hochschule

Im Rahmen der strategischen Schwerpunkte und Profilbildung der Hochschule Würzburg-Schweinfurt besuchten die Unternehmen Siemens AG sowie die Trips Group den Hochschulstandort in Schweinfurt. Auf dem Programm stand die Vorstellung der Trips Group, die Präsentation der Hochschule mit ihrem FHWS i-Campus, der i-Factory und i-Media sowie eine Führung durch die Hochschulgebäude, die Institute und Laboratorien.

Christian Trips, geschäftsführender Gesellschafter der Trips Group und Mitglied des Wirtschaftsbeirates an der FHWS, stellte den Anwesenden (dem FHWS-Präsidenten Professor Dr. Robert Grebner, dem Vizepräsidenten Professor Dr. Jürgen, Professor Dr.-Ing. Volker Bräutigam, Klaus Helmrich, Vorstandsmitglied der Siemens AG, Uwe Häberer, Divisionsleitung bei Siemens, Michael Flögel, Vertriebsleiter bei Siemens und Carolin Trips, geschäftsführende Gesellschafterin bei Trips) sein Unternehmen vor, das Branchenlösungen anbiete in den Bereichen Energie / Umwelt / Ressourcen, in der Prozessindustrie, im Maschinen- und Anlagenbau, im Automotivebereich sowie in infrastrukturellen Maßnahmen und das Lieferant des Unternehmens Siemens sei. Das Unternehmen, so Trips, habe zum einen einen hohen Bedarf an optimal ausgebildetem Fachpersonal, darüber hinaus könne sich das Unternehmen ein Engagement innerhalb der FHWS i-Factory gut vorstellen.

Anschließend stellte Präsident Professor Dr. Robert Grebner die Hochschule vor mit ihrer Vernetzung in den Bereichen Internationalisierung mit der Realisation des FHWS i-Campus`, der Qualität in der Lehre mit dem FHWS Best-Fit-Programm sowie der Forschung mit der Gründung einer FHWS i-Factory und i-Media.

Mit knapp 9.300 Studierenden, sechs Instituten und sieben Kompetenzclustern möchte die FHWS DIE internationale Hochschule in Bayern werden mit ihrem i-Campus, der im Wintersemester 2014/2015 erstmals einhundert internationale Studierende begrüßte. Ziel des Stifterverbandes der deutschen Wirtschaft sei es, bis zum Jahr 2020 eine Internationalisierungsquote von 20 Prozent zu realisieren - die FHWS habe sich mit ihrem Twin Bachelor Degree Programm in drei Stufen zum Ziel gesetzt, bereits in wenigen Jahren zehn Twin-Programme anbieten zu können mit zwanzig Zügen und tausend bis dreitausend weiteren Studierenden.

Mit der FHWS i-Factory möchte die Hochschule eine Fabrik in der Region errichten, in der aktuelle Herausforderungen der Flexibilisierung von Produktions- und Planungsprozessen aufgenommen und unter Zuhilfenahme digitaler Technologien beantwortet werden können. Die i-Factory ermögliche eine gewinnbringende Vernetzung mit weiteren Hochschulen, Forschungsträgern, Stiftungen, der BayTech, Ministerien, Bezirken und Kommunen sowie der Wirtschaft. Zudem könne sie zu einer Reduktion des Fachkräftemangels mit Bindung in der Region sowie zu einer Stärkung der regionalen Wirtschaft beitragen.

Das Konzept eines FHWS i-Media-Zentrums (des „Zentrums interconnected Media Würzburg“) sieht vor, Fachwissen im Bereich (digitaler) Medien in der Aus- und Weiterbildung, der Lehre, Wissenschaft und Wirtschaft in Unterfranken zu bündeln und zu stärken. Parallel sei geplant, so Grebner, klein- und mittelständische Unternehmen aus der Kreativ- und Kulturwirtschaft zu fördern, die vielfach nur über eine digitale Basistechnologie verfügten, sowie eine Gründungskultur im Bereich digitaler Medien zu etablieren.