Haupteingang des Campus 1 am FHWS Standort in Schweinfurt

Wissenschaftsstandort Schweinfurt expandiert mit dem FHWS i-Campus auf dem Ledward-Areal

Der Baubeginn für die geplante „Hochschul-Achse Schweinfurt“ wird voraussichtlich im Jahr 2017 sein

Der Wissenschaftsstandort Schweinfurt wird ausgebaut auf dem Konversionsgelände des ehemaligen Ledward-Areals: Die Hochschule Würzburg-Schweinfurt wird u.a. mit ihrem FHWS i-Campus expandieren – der Baubeginn ist für das Jahr 2017 geplant.

Die Hochschule, so der Präsident Professor Dr. Robert Grebner, sei am Standort in Schweinfurt von 1.000 im Jahr 1981 auf mittlerweile über 3.000 Studierende angewachsen, darüber hinaus sei geplant, den Standort in Schweinfurt um 2.000 weitere Studienplätze zu erweitern auf insgesamt 5.000 Studierende. Entsprechend habe die FHWS schon jetzt akuten Platzmangel. Auch dem Technologietransfer und möglichen Ausgründungen müsse Raum zur Verfügung gestellt werden – diese werden auf der zukünftigen „Hochschulachse Schweinfurt“ mit Gebäuden in der Ignaz-Schön-Straße sowie entlang der Richard-Strauß-Straße bereitgestellt werden.

Im Rahmen eines Pressegespräches begrüßten der Innenstaatssekretär Gerhard Eck und der Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler die zukunftsweisende Entscheidung auch für die Bürger, die Industrie und die Region. In vier Schritten und mit einer Startfinanzierung von 25 Millionen Euro werde der Ausbau im 4. Quartal 2017 beginnen und für den ersten Bauabschnitt voraussichtlich im 1. Quartal 2019 abgeschlossen sein. Mit der steigenden Zahl an jungen Studierenden werde, so Sibler, dem demografischen Wandel in Schweinfurt begegnet. Im Doppelhaushalt 2017/2018 werden weitere Finanzmittel bereitgestellt werden – es gäbe, so Ministerialrat Hans-Joachim Fösch, keine offenen Finanzierungsfragen.

Grebner betonte, daß die Hochschule künftig auch für Wohnraum auf dem erweiterten Campus sorgen wolle – in zwei Jahren sei im Zuge des sogenannten Masterplans der FHWS vorgesehen, dreihundert ausländische Studierende in der Hochschule zu begrüßen. Michael Ullrich, Geschäftsführer des Studentenwerk erläuterte den aktuellen Stand: In zwölf angemieteten Wohnungen habe man 31 Wohnplätze anbieten können. Künftig werde in zwei Gebäuden auf dem Ledward-Areal in einem ersten Schritt der Ausbau für maximal 80 Wohnplätze realisiert, in einem zweiten Schritt sollen insgesamt 130 Plätze geschaffen werden nach Klärung der Statik- und Brandschutzfragen.

Der bisherige Campus II der Hochschule in der Konrad-Geiger-Straße soll nach Fertigstellung der Gebäude auf das Konversionsareal umziehen, die Räume könnten den Fachober- und Berufsoberschulen übergeben werden.