Blick in einen Flur am FHWS Standort Sanderheinrichsleitenweg in Würzburg

„Zukunftsforum Technik 2015“: Die Digitalisierung der Wirtschaft wirkt sich positiv auf Umsätze aus

08.09.2015 | Pressemeldung, FWiWi
FHWS als praxisnaher Forschungspartner für zukünftige Anwendungsfelder, von denen Unternehmen profitieren

Die IHK Würzburg-Schweinfurt lud mittelständische Unternehmen Unterfrankens zum „Zukunftsforum Technik 2015“ ein. Begriffe wie die „Digitalisierung der Wirtschaft“, das „Internet der Dinge“ und „Big Data“ sind in aller Munde – doch was bedeutet diese Entwicklungen für die Unternehmen in der Region? Viele dieser Begriffe werden in den Medien aufgenommen, ohne begleitende Beschreibungen, wobei es sich bei diesen Technologien handelt.

Die Hochschule Würzburg-Schweinfurt (FHWS) gibt mit dem 3D-Drucklabor an ihrem Standort in der Friedrichstraße den in Würzburg und Umgebung ansässigen Unternehmen fachliche Unterstützung bei der Analyse, Konzeption und Umsetzung von Projekten zum Einsatz additiver Fertigungsverfahren (3D-Druck) und der Digitalisierung von existierenden Bauteilen (3D-Scanning). Sie führt eine praxisnahe Forschung für zukünftige Anwendungsfelder durch, von denen innovationsorientierte Unternehmen profitieren können. Unter der Leitung von Professor Dr. Gerhard Hube und seinem 3D-Druckteam sowie dem Projektteam „3D-Scanning“ des Masterstudiengangs „Innovation im Mittelstand“ wurde eine Ausstellung konzipiert und durchgeführt.

Die Darstellung von additiven Fertigungsverfahren erfolgte durch einen Vorführ-3D-Drucker und der Ausstellung von gedruckten Bauteilen unterschiedlicher Druckverfahren. Darunter wurden folgende Verfahren präsentiert:

• das Aufschmelzverfahren für schnelle Bauteile aus PLA/ABS-Kunststoff,

• das Fotopolymerisationsverfahren für sehr detaillierte Bauteile und Architekturmodelle sowie

• das Metalldruckverfahren, das sich für die Fertigung von Funktionsbauteilen aus Metall eignet. Um zu zeigen, mit welchen relativ einfachen Geräten inzwischen eine Digitalisierung von realen Gegenständen möglich ist, stand ein Live-Scan für Besucher zur Verfügung. Mit Hilfe einer handelsüblichen Kamera einer Spielekonsole ließ sich in unter 45 Sekunden eine komplette Person digitalisieren und anschließend dreidimensional auf einem Monitor anzeigen.