Zielvereinbarungen der FHWS bis 2013

03.02.2010 | Zielvereinbarungen
Profilstärkung durch Qualitätssteigerung, Erhöhung der Drittel-Einnahmen sowie e-learning-Plattformen

In Ausgestaltung des „Innovationsbündnisses Hochschule 2013“ zwischen der Hochschule für angewandte Wissenschaften Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt und dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst zur Sicherung und Steigerung der Leistungsfähigkeit der bayerischen Hochschulen unterzeichneten FHWS-Präsident Professor Dr. Heribert Weber und der Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch am 20. Juli eine weitere Zielvereinbarung mit einer Laufzeit bis zum Jahr 2013. Übergeordnete Ziele der bayerischen Hochschulen sind die Strukturanpassung, eine Effizienzsteigerung und die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit.

Die Voll-Hochschule FHWS mit ihrem breit gefächerten Studiengangs-Spektrum an zwei Standorten hat sich als individuelle Ziele u.a. die hochschulweite Einführung der e-learning-Plattform „Moodle“, die Einführung eines Qualitäts-Managements sowie eine Erhöhung der Drittmittel zum Ziel gesetzt und zur Realisation 1,35 Millionen Euro vom Wissenschaftsministerium erhalten.

Bis zum Jahr 2010 soll ein alle Fakultäten umfassendes e-learning-System auf Basis von „Moodle“ zur Optimierung der Lehre eingeführt werden. Elektronische Medien können unabhängig von Zeit und Ort genutzt werden, ergänzt um eine Kommunikationsplattform zwischen Lehrenden und Studierenden.

Ein integriertes und systematisches Qualitäts-Management wird eingeführt: In einem Konsortium mit 14 bayerischen Fachhochschulen unter Leitung der FHWS ist es das Ziel, Querschnitts- und Koordinierungs-Aufgaben der kooperativen Qualitätsentwicklung zu bestimmen und zu realisieren.

Die Drittmittel-Einnahmen sollen um 30 Prozent erhöht werden, vor allem durch die Gründung bzw. die Fortführung von An- und In-Instituten: Das bereits am Standort in Würzburg bestehende In-„Institut für angewandte Logistik“ soll ausgebaut und um den Standort Schweinfurt erweitert werden. Des Weiteren wird ein interdisziplinäres In-„Institut für Design und Informationssysteme“ gegründet: Projekte und Abschlussarbeiten der Fakultäten Gestaltung sowie Informatik und Wirtschaftsinformatik können erfolgreich zu wegweisenden Design- und Software-Lösungen beitragen. Das neu zu gründende An-„Institut für Weiterbildung“ wird zu einem strukturierten Zusammenarbeiten der an den Masterprogrammen beteiligten Fakultäten mit flexibler Arbeitsweise beitragen; die Bedingungen für die Realisation der Summerschool werden optimiert. Darüber hinaus wird die Hochschule den Bereich Patentanmeldungen wie verwertungen ausbauen und eine Kontaktstelle Forschung einrichten.

Ein erfreuliches Ergebnis zeichnet sich im Bereich des Zuwachses der Studierendenzahlen an der FHWS ab: Insge-samt sollen 38.000 zusätzliche Studienplätze bis 2011 an bayerischen Universitäten und Fachhochschulen bereitgestellt werden — seit dem Wintersemester 2000/2001 verzeichnet die FHWS mit einem deutlichen Zuwachs an Studierenden um 30,48% sowie einer Zunahme um 44,19% bei den Studien-Anfängern eine Übererfüllung der Ausbauplanung. Um diesem immensen Zustrom an Studierenden räumlich gerecht zu werden, stehen umfangreiche Sanierungs- und Baumaßnahmen an beiden Standorten an mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 53 Millionen Euro.