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Einsatz der Musiktherapie in Gesundheit und sozialer Arbeit: Forschung und Lehre in europäischen Netzwerken

23.10.2017 | Pressemeldung, FAS
Gefördertes internationales Antragsmeeting und Modul Musiktherapie mit deutschen und finnischen Studierenden

Die Musiktherapie der Hochschule Würzburg-Schweinfurt (FHWS) hat im September 2017 mit Mitteln der Bayerischen Forschungsallianz ein Antragsmeeting mit seinen Partnern aus Finnland, Großbritannien, Frankreich, der Schweiz und Spanien in den Konferenzräumen der Hochschule durchführen können sowie im Oktober 2017 mit einem kompletten Vertiefungsmodul des Bachelorstudiengangs Soziale Arbeit eine Woche an der Erasmus-Partneruniversität im finnischen Jyväskylä gemeinsam mit den dortigen internationalen Studierenden gelernt und studiert.

Beim Antragsmeeting standen die nächsten Schritte eines horizon2020-Antrages im Mittelpunkt, in dem interdisziplinär in der Neuropsychologie, Medizin, Informatik, Medizintechnik, Musiktherapie, Musiktechnologie und Medienpsychologie sowohl mit acht Partneruniversitäten, als auch drei europäischen Unternehmen an der Untersuchung und Entwicklung von Musikerleben für Menschen im höheren Erwachsenenalter und Menschen mit Altersdepressivität gearbeitet wird.

Bei der Exkursion des Vertiefungsmoduls Musiktherapie im Bachelorstudiengang Soziale Arbeit stand das gemeinsame Lernen der Würzburger Studierenden und der internationalen Studierenden der Musiktherapie der Universität Jyväskylä aus zwölf Nationen aus drei Kontinenten im Fokus der gemeinsamen Woche. Als Lehrimport aus Würzburg wurde gemeinsam eine Einführung in die Musiktherapie bei Demenz erarbeitet. Umgekehrt lernten die Würzburger Studierenden von den Studierenden und Lehrenden der Universität Jyväskylä direkt die praktische musiktherapeutische Lehre der dortigen Studierenden in der Uni-Ambulanz kennen, bei der sowohl der Rahmen der Supervision, als auch die hohe technische Ausstattung, die das unmittelbare perfekte Beobachten der Interventionen möglich machte, beeindruckte, so Wosch.