Studierende der FHWS, c Stefan Bausewein

Faszination Robotik und Künstlicher Intelligenz: die FHWS auf der Messe „ufra 2020“

13.10.2020 | fhws.de, Pressemeldung
Wie humanoide Roboter und „line follower“ eingesetzt und genutzt werden können, zeigte die Hochschule in Halle 22

Die Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt baut ihre Aktivitäten im Bereich Künstliche Intelligenz weiter aus. Auf der ufra präsentierte die FHWS die Themenwelten Robotik und Künstliche Intelligenz (KI). Außerdem konnte auch in diesem Jahr der Rennwagen des Main-Franken-Racing-Teams aus nächster Nähe betrachtet werden.

Besucherinnen und Besucher konnten über den Nao-Roboter verschiedene Anwendungsbeispiele beim Einsatz von Robotern kennenlernen und ausprobieren. Studierende und Mitglieder der Hochschule gaben Auskunft zu Studiengängen, Laboren und Forschungsbereichen. Kinder und Jugendliche konnten mit einem Industrieroboter spielerisch ausprobieren, wie dieser einen Schwamm aufgreift. Außerdem erläuterten Mitarbeitende der FHWS die Funktionen eines sogenannten Line-Roboter, einem Linien-folgenden Gefährt, das über Sensoren am Boden des Fahrzeuges reflektierendes Licht am Boden erkennt und der vorgegebenen Linienführung „nachfährt“.

Der Rennwagen des Mainfranken Racing Teams kristallisierte sich ebenfalls zu einem Magneten heraus. Vor allem die jüngere Generation platzierte sich gerne auf dem Fahrersitz und ließ sich dabei die Details zur Konstruktion von den Studierenden erklären.

Die Möglichkeiten Künstlicher Intelligenz veranschaulichte die FHWS anhand eines „begehbaren“ Gehirns: Dieses zeigt die Funktionen der menschlichen Wissens- und Informationsverarbeitung und seiner Adaption auf eine „künstliche“ Lernfähigkeit auf. Farbige Felder geleiteten die Interessierten von der sinnlichen Wahrnehmung der Sinnesorgane über die Problemerkennung und –erfassung bis hin zur Lösungsentwicklung und Handlungskonzepten.

Roland Ulsamer, stellvertretender Kanzler der FHWS, zog Bilanz: „Da auf Grund der aktuellen Situation weniger Besucherinnen und Besucher als in den Vorjahren auf die ufra kamen, blieb auch Zeit für intensivere und längere Gespräche. Insgesamt war zu beobachten, dass sich die Besucherinnen und Besucher in folgende Gruppen aufteilten: allgemein technisch interessierte Menschen, die sich die Exponate zeigen und erklären ließen, Besucherinnen und Besucher, die in technischen Bereichen arbeiten und sich eine Zusammenarbeit mit der FHWS vorstellen können, Studieninteressierte, die sich über das Studienangebot informierten und natürlich Familien mit Kindern, die sich für den Rennwagen oder die Mini-Roboter interessierten.“