Studierende der FHWS, c Stefan Bausewein

FHWS-Masterstudierender wird mit ALLOD-Werkstoff-Preis für beste Abschlussarbeit ausgezeichnet

09.10.2020 | fhws.de, Pressemeldung, FKV
Seine sog. „Entropie-Wippe“ ist bei Vorführungen und in der filmischen Darstellung ein beliebter Eye-Catcher

Michael Beck, ehemaliger Studierender an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) im Masterstudiengang „Produkt- und Systementwicklung“, wurde mit dem ALLOD-Werkstoffpreis 2020 ausgezeichnet. Die mit tausend Euro dotierte Auszeichnung wird jedes Jahr durch die Firma ALLOD Werkstoff GmbH in Burgbernheim an Studierende vergeben, die die beste Abschlussarbeit anfertigen, die im Studiengang Kunststoff- und Elastomertechnik betreut wurde.

Beck, bereits Bachelorabsolvent dieses Studiengangs, konstruierte und baute eine „Entropie-Wippe“, die, so Professor Dr. Volker Herrmann, „eindrucksvoll die Entropie-Elastizität von Elastomermaterialien darstellt“. Die Entropie ist eine physikalische bzw. thermodynamische Zustandsgröße, die ein Maß für die Ordnung eines Systems darstellt. Bei Elastomeren bewirkt das ein Zusammenziehen gedehnter Gummiproben bei Erwärmung. Dieses Verhalten spielt in vielen technischen Anwendungen eine wichtige Rolle und wird mit der Entropie-Wippe eindrucksvoll demonstriert.

Die von Beck im Vorfeld der experimentellen Realisierung durchgeführten theoretischen Berechnungen bestätigten bereits die Machbarkeit der Anordnung. Die Arbeit wurde mit der Note 1,0 bewertet und wesentliche Elemente der Arbeit wurden veröffentlicht in der Fachzeitschrift: Beck, M., Maag, M., Herrmann, V., „Konstruktion einer Entropie-Wippe zur Darstellung der Entropieelastizität“, Gummi Fasern Kunststoffe GAK 72 (2019) (S. 382 – 385) (FHWS-Bibliothek).

Die Arbeit von Beck hatte im Vorfeld bereits breite Akzeptanz erfahren. So hatte er 2019 von der Deutschen Kautschuk-Gesellschaft den „DKG-Förderpreis“ erhalten sowie 2020 den Preis der Hans-Wilhelm Renkhoff-Stiftung für herausragende Leistungen.

Die Entropie-Wippe, die, so Professor Herrmann weiter, bei Vorführungen und Veranstaltungen des Studiengangs „zum beliebten Eye-Catcher“ wurde, kann auch unter folgendem Link betrachtet werden.