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Science Slam: Professor Dr. Fischer gewinnt - Lieber Besucher, herzlich willkommen auf unserer Website!

12.11.2018 | fhws.de, Pressemeldung, FIW
Wissen schaffen aus dem Bereich der Wissenschaften in nur sieben Minuten im ausverkauften Hörsaal mit viel Applaus

Krankheitsbedingt nur sechs statt sieben Slammer aus Hochschule und Wirtschaft traten in diesem Jahr beim Science Slam an, um mehr Wissen zu schaffen aus dem Bereichen der Wissenschaften in jeweils sieben Minuten. Eingeladen hatten zur humoristischen, ausverkauften Veranstaltung die Julius-Maximilians-Universität Würzburg und deren Alumniverein, die Hochschule Würzburg-Schweinfurt sowie die Stadt Würzburg.

Durch den Abend geführt vom jungen Vater und Moderator Johannes Keppner startete den Science Slam der Vorjahressieger Professor Dr. Hans-Georg Weigand vom Institut für Mathematik an der Uni mit seinem Beitrag „Wie denkt ein Mathematiker?“. Er unterlag noch nicht dem Zeitlimit von exakt sieben Minuten, das die beiden Besucher und Zeitmelder Conny und Georg mit erst leisen Knurren und anschließend mit einem deutlichen Bellen von einigen Referenten einforderten.

Der zweite Slammer, der Betriebswirt an der Uni Würzburg, Dr. Stefan Zimmermann, nahm das Auditorium mit in seine „Management Lessons“ und zeigte am Beispiel des schwedischen Michels aus Lönneberga Kurioses der Betriebswirtschaft auf.

Dr. Eva Lange-Athinodorou aus der Ägyptologie an der Uni Würzburg lud die Besucher ein zur „Love Parade im Alten Ägypten“, erläuterte die Warnungen aus Familie und Freundeskreis, so ein merkwürdiges Studium aufzunehmen, spannte dann den Bogen von Flüchen zu heißen Flächen und zeigte auf, dass bereits die alten Ägypter richtig feiern konnten mit 100.000 party people.

Dmitri Nedrenco, Mathematiker an der Uni Würzburg, präsentierte anhand von ganz praktischen Papiermodellen, wie Mathematiker die Kunst beherrschen, das Rechnen zu vermeiden durch Spielfreude anhand seines „Mathematischen Papierfaltens in der universitären Ausbildung“. Wer habe schon im Alltag einen Tangens benötigt – eine Raumsonde, Stents oder Solarpanels hingegen schon.

Claus Bolza-Schünemann, CEO bei Koenig & Bauer, zeigte anhand einer alten Jeans „die Details eines Stücks Baumwolle“ auf dem Weg zur Banknote mit ihren Sicherheitsmerkmalen auf, um dann am Ende seines „Lebens“ auf die Normen des Schreddervorgangs der Geldscheine gemäß der Datenschutz-Grundverordnung und die exakte Partikellänge im Millimeterbereich und in ihrer Ganzheitlichkeit hinzuweisen.

Professor Dr. Wolfgang Weiß, Professor für Fränkische Kirchengeschichte und Kirchengeschichte der neuesten Zeit an der Uni Würzburg, nahm die Zuhörer mit in „1350 Jahre fränkische Kirchengeschichte im Minutentakt“. In theologisch tragender Form wie auch als Büttenrede führte er durch Jahrhunderte an Ereignissen in der Historie der Kirche.

Professor Dr. Mario Fischer von der Fakultät Informatik und Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt, lud ein: „Lieber Besucher, herzlich willkommen auf unserer Website!“ Anhand von Beispielen zeigte er auf, wie man potentielle Kunden von Webseiten vertreiben oder sie mit einem Überangebot von Auswahlmöglichkeiten verwirren kann z.B. mit Kühlschränken verschiedener Geräuschklassen von „silent“ über „außerordentlich leise“, „besonders leise“ bis hin zu „sehr leise“. Mit der diesjährig höchsten Dezibelzahl von 108,1 auf dem Applausometer konnte er den Wanderpokal aus den Händen des Vorjahressiegers sowie Gratulationen entgegennehmen.

Zitate der Slammer