Studierende der FHWS an Bohrmaschine, c Stefan Bausewein

Vereinfachte, schnelle 3D-Gebäudedarstellung: FHWS-Absolventin Alina Freimuth erhält Förderpreis

22.10.2020 | fhws.de, Pressemeldung, FKV
Zur Visualisierung von Bauprojekten werden exakte, automatisierte Modelle zur Planung herangezogen

Die Absolventin Alina Freimuth erhält für ihre Bachelorarbeit den Förderpreis der Bayerischen Vermessungsverwaltung. Sie absolvierte ihr Dualstudium der Vermessung und Geoinformatik an der Hochschule für angewandte Wissenschaft in Kooperation mit der Bayerischen Vermessungsverwaltung an der Außenstelle Hof des Amtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Wunsiedel.

Ihre Bachelorarbeit befasst sich mit der „Veredelung der 3D-Gebäudemodelle der Bayerischen Vermessungsverwaltung von LoD2 zu LoD3". Dabei wird die Gebäudedarstellung mit Standarddachformen und beschreibenden Attributen („Level of Detail 2“ – LoD2) durch fotorealistische Informationen in einen höheren Detailierungsgrad („Level of Detail 3“ – LoD3) überführt. Die Bayerische Vermessungsverwaltung stellt für Gesamt-Bayern flächendeckend 3D-Gebäudemodelle zur Verfügung– angefangen von einfachen Klötzchenformen bis hin zu detaillierten Gebäudedarstellungen.

Die vorliegende Bachelorarbeit, so die Jury, zeige die Vorteile verschiedener Programme auf und definiert einen Prozess zur vereinfachten und beschleunigten Gebäudemodellierung. Die Geodaten werden zu konkreten Planungen größerer Bauprojekte herangezogen, um die Auswirkungen von größeren Gebäudekomplexen zu visualisieren. Damit diese Modelle möglichst automatisiert und exakt dargestellt werden können, werden hierzu unterschiedliche Methoden angewendet.