Hochschulgebäude am Sanderring 8 a in Würzburg

Wissenschaftlicher Austausch an der TH Nürnberg/ Institut für leistungselektronische Systeme - ELSYS

17.08.2018 | fhws.de, Pressemeldung, FE
12. wissenschaftliches Kolloquium für elektrische Energietechnik und Elektromobilität (Wike³) mit vier Hochschulen

42 Professoren und Doktoranden der Hochschule Aschaffenburg, der Hochschule Coburg, der Technischen Hochschule Nürnberg und der Hochschule Würzburg-Schweinfurt trafen sich im August zum 12. wissenschaftlichen Kolloquium für elektrische Energietechnik und Elektromobilität (Wike³), wobei mit vier Professoren und zwölf Doktoranden die FHWS die größte Gruppe darstellte.

Bei der in halbjährigem Turnus stattfindenden Veranstaltung berichten die Doktoranden in Fachvorträgen über aktuelle Themen ihrer wissenschaftlichen Arbeiten rund um die Elektromobilität, deren technologische Umsetzung und deren nachhaltige Energieversorgung. Das Kolloquium bildet mit Professoren der beteiligten nordbayerischen Hochschulen und den wissenschaftlichen Mitarbeitern eine für Hochschulen der angewandten Wissenschaften eher untypische wissenschaftliche Breite und Tiefe, so die Beteiligten. Das fachlich fokussierte Graduiertenkolleg fügt sich in die Entwicklungspläne der beteiligten Hochschulen ein und bietet den besten Absolventen entsprechende Entwicklungs- und Promotionsmöglichkeiten.

Neben Vorträgen aus den Bereichen elektrische Antriebe, Leistungselektronik und Hochspannungstechnik stand auch ein Vortrag über die Veränderung der kognitiven Leistungsfähigkeit im menschlichen Alterungsprozess auf der Agenda. Dr. Roland Rupprecht vom Institut für Psychogerontologie der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg informierte in seinem Vortrag über die Prozesse des Alterns und über Möglichkeiten, die geistige Leistungsfähigkeit bis ins hohe Alter zu bewahren. Ergänzt wurde das Wike³ durch einen vom Institut ELSYS organisierten Besuch des Siemens Trafowerks in Nürnberg, bei dem die Teilnehmer einen imposanten Eindruck über die Fertigung von Hochspannungstransformatoren erhielten.