Blick in einen Flur am FHWS Standort Sanderheinrichsleitenweg in Würzburg

Zwei Studentinnen überzeugen im VFA-Wettbewerb „Supermarkt - Erlebnismärkte statt Ladenkisten“

10.09.2018 | fhws.de, Pressemeldung, FAB
Die jungen FHWS-Architektinnen entwickelten ein Verbrauchermarkt-Konzept für die sächsische Stadt Wurzen

Die Berliner Vereinigung Freischaffender Architekten Deutschlands e.V. (VFA) rief auf zu einem offenen Wettbewerb für Studierende mit dem Thema „Germanys Next Top-Supermarkt - Erlebnismärkte statt Ladenkisten“. Zwei Architektur-Studentinnen der Hochschule Würzburg-Schweinfurt, Laura Schaller und Vanessa Mrasek, betreut durch Professorin Dorothea Voitländer, Professor Stefan Niese sowie die Lehrbeauftragte Julia Dillamar, erhielten eine Würdigung durch einen Ankauf ihrer Konzepte durch die VFA.

Zur Aufgabe: Verbraucher wünschen sich heutzutage über einen bloßen, notwendigen Einkauf hinaus einen „Mehrwert“: Er soll smart und interaktiv sein, schnell, die Atmosphäre hell und ansprechend, der Markt ein gesellschaftlicher Treffpunkt, integriert ins Stadtbild und geschützt gegen Wettereinflüsse. Durch die digitale Konkurrenz des Online-Handels, der mittlerweile versucht, sich Marktanteile im Lebensmittelhandel zu sichern, soll ein „reales“ Pendant geschaffen werden mit hellen Gebäuden statt bisher gängigen Modellen einer geschlossenen Kiste mit einer vorgegebenen, uniformen „corporate architecture“, eingebunden in das lebendige sozial-räumliche Netz der Städte und Gemeinden.

Ein weiterer, entscheidender Aspekt neuer Verbrauchermärkte ist deren Energieversorgung: Einige Handelsunternehmen haben Photovoltaikanlagen auf ihren Dächern installiert und E-Ladestationen für PKWs bereitgestellt für die Kunden.

„Es wird“, so die VFA, „eine Planung gesucht, die unter Berücksichtigung von verantwortungsvoller, architektonischer Gestaltung die intakten regionalen Strukturen erhält und modernisiert. Der Wettbewerb soll den teilnehmenden Studenten Gelegenheit geben, eine realitätsbezogene, überschaubare Entwurfsaufgabe unter Beachtung baulicher, kostengünstiger, sozialer und ökologischer Erfordernisse zu lösen. Wesentliche Kriterien der Jurierung sind Qualität, Innovation und Prägnanz bzw. Relevanz der eingereichten Arbeiten bezüglich Themenwahl/ Recherche, Gestaltung/Visualisierung sowie Vermittlung/Dialektik.“

Laura Schaller und Vanessa Mrasek haben mit ihrem „Supermarkt ohne Grenzen“ ein Konzept für die sächsische Stadt Wurzen entwickelt, bei dem die Besucher auf verschiedenen Ebenen um einen bepflanzten Innenhof herum ein helles Einkaufszentrum vorfinden, das zum Einkaufen und Verweilen einlädt.

Weitere Informationen unter competitionline